Christchurch, die Ostküste und die Southern Scenic Road

Am 14.3 ging unser Abenteuer also wieder zu viert weiter. Erstmal wurden wichtige Dinge wie Campingausrüstung und Reiseführer eingekauft, den übrigen Tag erkundeten wir die Stadt. Aufgrund von zwei sehr starken Erdbeben in den vergangenen Jahren lässt sich Christchurch als eine einzige Ruine beschreiben. Dass man sich in der Innenstadt befindet erkennt man an den vielen Baustellen.DSC_0011

Am 15.3 ging es zu der Halbinsel Akaroa. Dort mussten wir auf einem Campingplatz vor einem angekündigten Zyklon Unterschlupf suchen.

Den 16.3 verbrachten wir dann aufgrund des Zyklons auf dem Campingplatz. Abends amüsierten sich zwei Backpackerinnen über unsere Kochkünste, denn wir benötigten ca 1 ½ Stunden um unsere Bratkartoffeln zuzubereiten.

Am nächsten Tag (17.3) war der Zyklon zum Glück vorbeigezogen, so machten wir uns auf den Weg zu einer Summitwanderung. Hier wurden wir erstmals von der überaus schönen Landschaft Neuseelands überwältigt.DSC_0062

Dienstag (18.3) fuhren wir weiter entlang der Küste Richtung Süden. Auf dem Weg besuchten wir zwei sehr schwer erreichbare Wasserfälle. Der Weg endete weit vor den Wasserfällen, so musste ein wenig geklettert werden. Abends campten wir mal wieder gewohnt günstig und spielten eine Runde Fußball mit ein paar jüngeren Jungs aus Australien.

Am nächsten Morgen 19.3 ging unsere Fahrt weiter entlang der Küste über eine Scenic Road. Hier schauten wir uns die Moeraki Boulders an. Dies sind eine Anzahl kugelförmiger Steine an der Küste von Otago. DSC_0133Abends bauten wir unser Camp in der Nähe des Strandes auf. Leider fing es an zu regnen, so zauberten wir ein kleines Regenverdeck aus einer Plane und zwei Stöckern, welches wir am Auto befestigten. Unter diesem kochten wir gemütlich und ließen den Abend mit ein paar Bier ausklingen.

Am 20.3 erreichten wir Dunedin. Hier wurde uns die Otago Peninsula empfohlen. DSC_0188Auf abgelegenen Gravelroads erforschten wir die Halbinsel mit all seinen Vogelarten und erfreuten uns an der ansehnlichen Landschaft.DSC_0196 Abends campten wir an der Purakaunui Bay.

Am nächsten Morgen (21.3) erfreuten wir uns erneut an Neuseelands Gratis-Campingplätzen, welche sich immer inmitten schönster Natur befinden. Wir erwachten an einer äußerst schönen Bucht bei angenehmem Sonnenschein. Hierzu lässt sich sagen, dass wir aufgrund unserer sehr knapp bemessenen Zeit in Neuseeland die Camping-Spots erst nach Einbruch völliger Dunkelheit erreichen, sodass wir diese erst am nächsten Morgen zu Gesicht bekommen. DSC_0272Zuerst besuchten wir die „Purakaunui Waterfalls“ in der Nähe der Bucht. Anschließend ging es über die „Horseshoe Falls“ und „Matai Falls“ zum Lake Wilkie. Danach statteten wir dem „Slope Point“, Neuseelands südlichstem Punkt, einen Besuch ab. DSC_0323Weiter ging es zur Curio Bay, an der sich ein Fossilwald befindet, welcher hunderte Millionen Jahre alt ist. Von oben konnte man die im Schlamm versunkenen Bäume erkennen und vermuten, wie es damals ausgesehen hat. DSC_0302Am Abend machten wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz inmitten eines riesen Waldes. Nachdem wir ein paar Mal am Förster vorbeifuhren hielt dieser uns an und begrüßte uns mit dem Spruch „You look lost“. Zufällig war dieser auch gerade auf dem Weg zu dem Campingplatz und bot uns an uns hinzuführen. Mit unserem Stadtwagen versuchten wir also seinem Geländewagen zu folgen, zum Glück wartete er alle paar Meter. Angekommen konnten wir dem Förster bei seinem Hobby, dem Schießen mit einem Scharfschützengewehr, zusehen und zum ersten Mal bei Helligkeit unser Zelt aufbauen.

Am nächsten Tag machten wir Halt in Invercargill, einer etwas größeren Stadt mit schöner Architektur, in der wir ein paar Dinge erledigten. Abends genossen wir den Sonnenuntergang am Strand bei „Monkey Island“.DSC_0361

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