Ab in’s Paradise!

Am Sonntag (15.12.) fuhren wir mit unserem 4Runner „Das Geemobil“ Richtung (Surfers) Paradise. Unsere Klamotten ließen wir in unseren Zelten zurück und freuten uns auf einen Tag am Strand. Angekommen in der unerwartet großen Stadt, wo auch sonntags erstaunlich viel los war, machten wir uns auf die Suche nach einem Parkhaus. 24h parking schien uns für 5 Dollar ein super Angebot, jedoch war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, welche entscheidende Rolle dieses Parkhaus in dieser Nacht noch spielen sollte. Ronny entschied sich für die folgende Abendplanung: „Yo lass‘ uns die Nuss zuhaun und im Parkhaus pennn?!“. Die Gruppe entschied einstimmig „Goil simma daboi!“. Nach einem kurzen Besuch im Hard Rock Café suchten wir den Geheimtipp „Waxy’s Irish Pub“ auf. Dort genossen wir das günstige (1,30€) Steak, welches uns genug Energie für den anstehenden Abend brachte. Der vorher eingekaufte Wein wurde dann stilgerecht im Parkhaus bei lautestarkem Karaoke genossen. Den restlichen Abend verbrachten wir glamourös in Badehose gekleidet im Club „Vanity“. Bei aufgehender Sonne kehrten wir in unser mobiles Zuhause zurück.

Nach zwei Stunden Schlaf in Sitzposition erwachten wir zum Klingeln des Weckers, um unseren Aufenthalt im Parkhaus gezwungenermaßen zu verlängern. Gezeichnet von der vergangenen Nacht entspannten wir am Strand.
Als uns erneut einfiel, dass unsere Zelte im 30 Kilometer entfernten Canungra standen, machten wir uns auf den Weg diese abzuholen. Wieder voll ausgerüstet ging es dann zu einem Rastplatz kurz vor Byron Bay, wo wir unser Nachtlager aufschlugen.

Den 17.12 verbrachten wir im von Hippies geprägten Byron Bay mit surfen und Pizza essen.

Der Strand von Byron Bay
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Der Abend des 18.12 sollte für uns ein richtiges Highlight werden. Nachdem wir unser Proviant für die nächsten Tage aufgestockt und die nötigen Informationen über die drei anstehenden Nationalparks gesammelt hatten, kamen wir zum späten Nachmittag hin auf unserer Camp Area im Nightcap Nationalpark an. Die Feuerstelle lachte uns an, weshalb wir kurzerhand beschlossen ein Lagerfeuer zu machen und begannen eifrig Holz zu sammeln. An diesem wärmten wir uns bis tief in die Nacht.
Unser Lagerfeuer
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Am Donnerstagmorgen wurden die Wanderschuhe wieder einmal zugeschnürt, um durch den Regenwald zu den Minyon Falls zu gelangen.

http://www.youtube.com/watch?v=MXjfrvezMR4

Dort angekommen mussten wir leider feststellen,  dass dieser aufgrund der langen Trockenzeit leider nur wenig Wasser führt. Dennoch bot sich uns ein gigantischer Ausblick über die Dächer des Waldes. Nächstes Ziel waren die Protesters Falls. Ihr Name ist auf die Menschen zurückzuführen, die sich als erste gegen die Abholzung der australischen Regenwälder auflehnten. Nach einer kurzen Dusche im Wasserfall machten wir uns auf nach Nimbin. Dieses kleine Dorf entpuppte sich mit seinen bunten Fassaden,  Legalize-It Shops und besonders gekleideten Einwohnern als die Hippiestadt schlechthin.

Protesters Fallsimage

Für den geplanten Aufstieg zur Spitze des Mount Warning nächtigten wir ausnahmsweise auf einem kostenpflichtigen Campingplatz am Fuße des Berges.
Dort setzte sich unsere Glückssträhne fort.
Eine Familie bescherte uns mit den Überbleibsel ihres Abendessens,  diese waren allerdings nicht nur ein paar Reste, sondern :Chili,  ein halbes Hähnchen,  zwei Döschen Dips , Brötchen und Brotaufschnitt, neben denen unsere Nudeln mit Ketchup ein wenig erblassten. Leider haben wir bei dem äußerst guten Essen ein wenig die Zeit vergessen,  so legten wir uns erst um 12 Uhr ins Bett.

Dies rächte sich, als unser Wecker uns um halb 2 nachts wieder aus dem Schlaf riss.
Als die Müdigkeit bezwungen und die Rucksäcke gepackt waren, brachen wir beim Aufstieg zum Gipfel wahrscheinlich alle Geschwindigkeitsrekorde. Wobei der an sich schon steinige Weg auf den letzten 400 Metern zu einer Steilwand aus Felsen wurde. Wir entschlossen einstimmig zu den „experienced walkers“ zu gehören und bezwungen den ca 60 Grad steilen Aufweg. Oben angekommen nutzten wir die verbleibende Zeit damit, vor dem Sonnenaufgang zu skypen. Um 5.45 Uhr durften wir, mit einer Hand voll anderer Verrückter, die ersten Menschen Australiens sein, die das Licht der Sonne erblicken. Nach diesem Naturschauspiel ging es dann im Eilschritt nach unten, sodass wir den Walk innerhalb von 2 1/2, statt 5 Stunden absolvierten. Der Tag war noch jung und für’s Schlafen war es zu spät, so führte uns unser Weg in den Border Ranges Nationalpark. Auf dem Pinnacles Lookout erstaunten wir vor dem Ausblick auf das Tal des Mount Warnings. Auf dem Weg zu unserem Schlafplatz machte sich dann die Müdigkeit ein wenig bemerkbar, also bauten wir um 18 Uhr bei Ankunft auf der Rest Area unsere Zelte auf und legten uns direkt schlafen.
Das Warnschild
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Sonnenaufgang über den Gipfeln der Berge
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Der Abstieg vom Gipfel
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Wir auf dem Pinnacle Lookout (ein bisschen Spaß muss sein!)
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Ein Gedanke zu „Ab in’s Paradise!

  1. ralf k.

    Great pics, guys. like the haircuts, too ;). hope u had a great christmas! will contact you before i go „down-under…“ (if i ever will,lucky bastards you… 😉 ) take care!

    Antwort

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