12 Apostels, Grampians und Adelaide

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12 Apostel

Samstag (5.10.) begaben wir uns dann endlich zur Hauptattraktion der Great Ocean Road, den 12 Aposteln. Zum Glück war das Wetter wieder sehr gut und wir hatten einen hervorragenden Ausblick auf die Felskombinationen. Den Rest des Tages verbrachten wir damit entlang der Küste zu fahren und uns die anderen Attraktionen wie die „Gibson Steps“ oder  die „Loch Arc and Gorge“ anzuschauen. Einige Ausblicke waren dabei noch gewaltiger als die 12 Apostel. Gegen Nachmittag zog sich das Wetter dann etwas zu und wir beschlossen, dass wir die restlichen Ausblicke am nächsten Tag anfahren würden. Daraufhin begaben wir uns am Sonntag in den Westen von Port Campbell, um dort die noch fehlenden Aussichtspunkte anzuschauen. Auch hier gab es einige gewaltige Anblicke wie die „Bay of Martyrs“ oder die „London Bridge“, welche wahrscheinlich noch atemberaubender  gewesen wäre, wenn der erste Bogen nicht schon 1990 eingestürzt wäre. Leider war das Wetter den gesamten Tag über auch eher wolkig, so dass die Bilder kaum den wirklichen Eindruck wiedergeben können. Insgesamt kann man aber sagen, dass der Port Campbell Nationalpark mit all seinen Aussichtspunkten  zu Recht der Höhepunkt der Great Ocean Road ist. Am Abend trafen wir auf dem Campingplatz noch ein älteres Ehepaar aus Neuseeland, welche uns gleich noch eine Packung „Mars“- Schokolade schenkte (welche in Australien unbezahlbar ist), da wir am Tag zuvor noch den „Hobbit“ im Fernsehen gesehen hatten, bestärkte uns dies unseren Plan, einen Kurztrip nach Neuseeland (spätestens Anfang Februar) zu machen, in die Tat um zu setzten.

Montag (7.10.) verließen wir Port Campbell in Richtung Warrnambool. Auf dem Weg schauten wir noch einmal an der Bay of Martyrs vorbei, da dass Wetter wieder deutlich besser war. Im Visitor Center von Warrnambool schickte man uns quasi direkt nach Port Fairy, da es in Warrnambool selbst nicht viel zu sehen gab. In Port Fairy machten wir dann den empfohlenen Island Walk (2h um eine kleine Insel). Dort trafen wir mal wieder auf wilde Kängurus, die sich 2m neben uns aufhielten. Weiter beschlossen wir unsere Reiseroute zu verändern. So fuhren wir am Nachmittag  2,5h Stunden Richtung Halls Gap. Halls Gap liegt mitten im Grampians National Park, einem Park mit vielen Wanderwegen, Bergen und wilden Tieren. Selbst auf unseren Campingplatz, der sehr gut und sehr günstig war, leben wilde Kängurus, welche sich nachts auch direkt neben die Zelte setzen. Am nächsten morgen begaben wir uns dann auf unsere erste Wanderung, welche eine 3 Stunden Wanderung durch die Berge war. Die Aussicht auf dem Gipfel war beeindruckend. Unterwegs trafen wir noch auf 30cm große Echsen, so wie weitere Kängurus.  Am Nachmittag begaben wir uns noch auf kleine Wanderungen wie zu den Silverband Falls und zum Lakeview Lookout.

Mittwoch (9.10.) widmeten wir den berühmten McKenzie Falls und der Umgebung drum herum, welche aus verschiedenen Lookouts bestand. Zudem trafen wir auf einen Deutschen Rentner, der so eben auf Bali Weltmeister im „Bridge“(Kartenspiel) in der Alterskategorie 55+ geworden war. Dieser kannte sogar Telgte und erzählte uns auch noch direkt von Harald Norpoth. Den Nachmittag verbrachten wir auf unserem Campingplatz, genauer mitten in einer Känguruherde. Die Kängurus kann man sich dabei bis auf 2m ohne Probleme nähern, will man dann aber noch näher kommen hüpfen sie weg. In der Nacht setzten wir unsere Känguru-Besichtigung fort, da sich gegen 5 Uhr morgens die Herde direkt um unsere Zelte versammelt hatte.

Donnerstag (10.10) begaben wir uns dann zum ersten Mal auf einen Wanderweg mit der Stufe „hard“. Nach 10Km durch den Grand Canyon und  die Silent Street, vorbei an den Splitter Falls, hoch zum „Pinnacle Peak“,  erreichten wir wieder unser Auto. Den Rest des Tages verbrachten wir vorm warmen Feuer in Gesellschaft von anderen, auch deutschen, Backpackern.

Freitag (11.10.) fuhren wir über den (Inland-)Highway nach Adelaide, da an der Küste nicht mehr viel zu sehen war. Die Fahrt dauerte ca. 5h, wobei wir mindestens noch 1h im Aldi verbrachten und uns mit Angeboten eindeckten. In Adelaide angekommen fuhren wir zu unserem Campingplatz, welcher im Stadtteil Belair lag. Wie der Name es schon sagt waren rund um den Campingplatz in den Bergen luxuriöse Häuser, unser Campingplatz war leider nicht auf dem Niveau und eher unter unserem Standard Durchschnitt.  Zudem hatte er leider einige viele Vögel zu bieten, die gegen halb 6 Morgens jedesmal ein Musikbattle starteten. Samstag wollten wir dann Adelaide besichtigen. Im Information Center gab man uns alle Informationen, von denen wir aber viele schon aus den Reiseführern entnommen hatten. Adelaide an sich ist eher langweilig. Von der Größe wie Münster, von den Sehenswürdigkeiten wie Ostbevern. So hatten wir nach 2h alles Sehenswürdige gesehen (wenn man Museen und die zig Kunstgallerien ausschließt). Wir beschlossen am nächsten Tag mit unserer Reise Richtung Outback zu starten, da Adelaide uns nichts mehr zu bieten hatte. So fuhren wir zum nächsten Woolworth (billige Supermarktkette) und deckten uns erstmal reichlich mit Nudeln,  Wasser (90l) und Brot ein. Abends fanden wir in einem Baum auf unserem Campingplatz noch einen Koala, der sogar mal wach war und sich gut fotografieren lies.

Sonntag (13.10) wurden wir morgens von einem lautstarken Gewitter geweckt und verzogen uns erstmal ins Auto. Unsere Zeltnachbarn aus England nannten das Gewitter „scary shit“. Gegen 10 Uhr brachen wir auf Richtung Port Augusta, unseren letzten Stop bevor es ins Outback geht. Hier merkten wir schon, dass Rasen im Outback eher Mangelware und alles staubiger und sandiger ist. Die Idee in die Flinder Ranges zu fahren legten wir bei Seite, da sich diese für den großen Umweg nicht lohnen würden.

Morgen geht es dann ins Outback!!

P.s. leider mussten wir uns für 16 Bilder entscheiden, wobei wir bestimmt über 1000 hätten, die wir euch gerne zeigen würden (alle Bilder sind nur verkleinert (qualitativ) und nicht bearbeitet):

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Ein Aussichtspunkt bei Loch Arc and Gorge

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Bay of Islands

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Bay of Martyrs

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Die Reste der London Bridge

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„Simpsons Wolken“ in Warrnambool

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Leuchtturm auf der Insel in Port Fairy

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Bergsteigen in den Grampians

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Blick in die Ferne (Grampians)

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McKenzie Falls

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Kängurus auf unserem Campingplatz

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Townhall von Adelaide

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St. Peters Cathedral Adelaide

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Torrens Lake Adelaide

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7 Gedanken zu „12 Apostels, Grampians und Adelaide

  1. Gerwers

    Hallo Simon, hallo Jungs,

    Magnus hat uns heut den Link geschickt, werden Euch jetzt mal followen. Schöne Impressionen,genießt es weiter and don’t forget Fraser Island. Gruß AWW56

    Antwort
  2. J.B.

    Das Wetter auf den wirklich beeindruckenden Bildern ist doch eine heftige Veränderung zu dem geschilderten in den letzten Wochen – und allemal besser als der kalte Herbst hier.
    Kängurus scheint es bei euch ja wie Sand am Meer zu geben. Sind bestimmt eher eure Lieblingstiere in Australien als die musizierenden und gewalttätigen Vögel.
    Es gibt in Australien offensichtlich nicht nur Aldi, sondern auch Menschen, die Telgte kennen – die Welt ist manchmal echt klein.
    Ich wünsche euch viel Spaß im Outback. Hoffentlich reichen Wasser/Benzin und euer Auto hat keine Panne.

    Dass es nur 16 und nicht 1.000 Bilder sind, ist überhaupt kein Problem. Es wird doch sicherlich ’ne kommentierte Bildershow geben, wenn ihr wiederkommt?!? 😉

    Antwort

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