The Roadtrip begins / Great Ocean Road

Mittwoch den 25.9.13 war es dann endlich soweit, wir konnten unser Hostel verlassen. Auf unserem Fußmarsch durch halb Melbourne zur Autovermietung bekamen wir dann auch das Gewicht unserer Rucksäcke zu spühren! Das Auto abzuholen war nach dem üblichen Papierkram kein Problem und zu unserem Glück bekamen wir sogar einen Automatik-Wagen. Dann ging es auch schon los , im Linksverkehr durch Melbourne zum „Wilderness Shop“ , um dort unsere Zelte zu kaufen. Nach kurzer Eingewöhnungsphase war das Linksfahren auch eigentlich kein Problem. Der Zeltkauf klappte auch ohne Probleme, sodass wir uns endlich auf den Weg Richtung Torquay machten, denn dort sollte unser erster Stop sein. Gegen 18 Uhr erreichten wir endlich unseren Campingplatz, welcher sich als sehr gepflegt und ruhig herraustellte. Im Dunkeln bauten wir dann zum ersten mal unser Zeltlager auf ( ab 18Uhr wir es hier schon Dunkel). Als wir gerade unser trockenes Brot essen wollten, schenkte uns eine Australische Familie deren Reste vom BBQ. So hatten wir zum ersten mal ein richtiges Festessen mit Fleisch, Würstchen, Salat und Brot. In der Nacht mussten wir dann feststellen, dass in Australien nicht nur die Sonne scheint. Es stürmte und regnete bis mittags, so konnten wir auf Grund des Lärms und der Kälte kaum schlafen. Dazu kam noch, dass hier an der Südküste eine Vogelart lebt, welche anscheinend immer in den frühen morgen Stunden lautstark aktiv wird.  Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg Torquay zu erkunden. Im Supermarkt gelang es uns dann endlich eine Sim-Karte zu erlangen mit der wir eine günstige Interflat buchen konnten.  Torquay an sich ist der Startpunkt der Great Ocean Road , einer der Sehenswürdigkeiten von Australien,  die wir die nächste Woche entlang reisen wollen. Weiter ist Torquay die Surfhauptstadt von Australien und alle Prominenten „Surfermarken“ (z.B. Rip Curl, Quicksilver, Billabong) haben dort Outlets und wurden teilweise sogar dort gegründet. An den Stränden konnten wir so auch einige Surfer beobachten. Im Visitor Center bekamen wir dann alle wichtigen Infos für die Great Ocean Road von einer sehr netten Beraterin. Abends gingen wir nun schon um 20 Uhr schlafen und obwohl es kalt war schliefen wir alle so gut wie schon lange nicht mehr. Das Campen gefiel uns auch gleich viel mehr als das Leben im Hostel. Am nächsten Morgen packten wir unsere Zelte ein und begaben uns auf die Great Ocean Road in Richtung Lorne. Auf dem Weg bekamen wir einige gewaltige Anblicke von der Südküste und trafen dort sogar einen Australier der Münster kannte. Vom Bells Beach zum Point Addis über Anglesea, wo wir auf dem Golfplatz endlich Kängurus sehen konnten, vorbei am Aireys Inlet Light House und durch den Great Ocean Road Memorial Arch kamen wir schließlich in Lorne an. Da das Wetter hier anscheinend richtiges Aprilwetter ist schien auch plötzlich wieder die Sonne. In Lorne auf dem Campingplatz angekommen bemerkten wir den ersten Sonnenbrand im Gesicht. Wir kochten uns Nudeln, was die neuste Verbesserung unserer Ernährung hier ist und waren dann auch alle schon wieder richtig Müde. Kurz bevor wir Richtung Zelt gehen konnten , kamen fünf Camper in unserem Alter in die Küche und liehen sich unsere Pfanne aus. Wie sich herausstellte waren die Camper, Studenten der Uni Melbourne, die an einem Surfkurs teilnahmen und ehe wir uns versahen füllte sich die Küche mit weiteren Studenten (größtenteils Studenten, die ein Auslandsemester absolvieren). Die Pfanne war also quasi unsere Eintrittskarte auf eine Surfcamp Party. Wir lernten viele Studenten aus allen möglichen Ländern ( Deutschland, Niederlande, Griechenland, Schweden, Ukraine, Ecuador,… ) kennen. In der Nacht regnete und stürmte es leider wieder erneut. Zudem besuchten uns unsere Lieblingsvögel auch auf ein Neues. Wir hoffen als nun , dass das Wetter endlich so wird, wie man es sich in Australien vorstellt.

 

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Unser Auto und unsere Zelte

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Torquay mit den Outlets von Rip Curl , Billabong und Quicksilver

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Strand von Torquay

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Vom Wind verwehter Baum am Bells Beach Parkplatz

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Surfer am Bells Beach

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Blick von der Great Ocean Road

 

 

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Wir am Point Addis

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Känguru Warnschild nahe des Anglesea Golf Clubs

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Einer dieser Vögel…

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Kängurus auf dem Golfkurs

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Blick vom Aireys Inlet Lighthouse

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Great Ocean Road Memorial Arch

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3 Gedanken zu „The Roadtrip begins / Great Ocean Road

  1. HG

    Känguruuuus!!! Die sind ja voll riesig :/ Ich dachte, dass ihr mir mal eins mitbringen könntet ;D
    Ich hoffe für euch, dass der Vogel spontan umsiedelt und das Wetter dann auch mal besser wird. Kann ja nicht angehen in Australien, dass es immer regnet und stürmt.

    Antwort
  2. Licuala grandis

    Die Vögel, die Euch da wecken, sind Flötenvögel (Gymnorhina tibicen) aus der Familie der Würgerkrähen (Cracticidae). Wegen seines schwarz-weißen Gefieders wird er in Anlehnung an die Elster (Pica pica) in Australian Magpie genannt. Weltweit bekannt wurde der Vogel durch Medienberichte über seine Angriffe auf Menschen. Während der Brutsaison von August bis Oktober greift er in der Nähe seines Nestes vermeintliche Eindringlinge rücksichtslos an. In bestimmten Gegenden müssen Kinder und Radfahrer während dieser Zeit Schutzhelme tragen, da der Flötenvogel bevorzugt von hinten und ohne Vorwarnung die Kopfregion attackiert. Nur stetiger Blickkontakt mit dem Vogel verhindert einen Angriff. Findige Menschen malen daher Augen hinten auf die Helme oder tragen Sonnenbrillen auf dem Hinterkopf. Sein Ruf erinnert an eine Flötenmelodie, daher der deutsche Name. Soweit das Wichtigste aus Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%B6tenvogel).

    Antwort

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